– Ronja von Wurmb-Seibel: Wie wir die Welt sehen –

Wie wir die Welt sehen von Ronja von Wurmb-Seibel



Was machen negative Gedanken mit uns?

Wer das Glück hatte, eine Yogalehrerausbildung absolvieren zu können, weiß was Achtsamkeit bedeutet und was schlechte Nachrichten mit uns machen -Negativgedanken werden als „Tamas“ (negative Energie) und Rajas (aufwühlend) bezeichnet. Die Autorin von „Wie wir die Welt sehen“ hat zwar keine Yogalehrerausbildung, jedoch zwei Jahre als Reporterin in Kabul gelebt. Nur schlechte Nachrichten. Was haben diese zwei Jahre bei ihr bewirkt? —

Ronja von Wurmb-Seibel: Wie wir die Welt sehen
Buchinhalt von „Wie wir die Welt sehen“

Buchtitel: Wie wir die Welt sehen: Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien
Autor: Ronja von Wurmb-Seibel
Genre: Psychologie, Lebenshilfe, Ratgeber, Stressabbau, Stress
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2022
Bindung: Softcover
Seiten: 240 Seiten
Handlichkeit: 13.6Ă—2.1Ă—21,6
Lesespaß: Schriftgröße angenehm
Verlag: Kösel
ISBN-10: ‎ 3466347807
ISBN-13: 978-3466347803

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Klappentext

Meine Buchrezension

Ronja von Wurmb-Seibel meint, dass wir die Welt viel schlechter sehen als sie ist. In allen Bereichen. Wir erkennen vor lautem Negativdenken die Lösungsansätze nicht mehr, um unsere eigenen Probleme lösen zu können. Ronja von Wurmb-Seibel lebt in Deutschland und ist Journalistin, Autorin und Filmemacherin. Sie hat recht. Wir alle haben Probleme, die Negativnachrichten die ständig auf uns hereinballern ertragen zu können. Wir leben ständig im Krisenmodus: Ist die Coronapandemie nicht genug, haben wir Krieg in Europa, hohe Inflation und schlittern in eine Rezension. Ja, aber wir können die Situation nicht ändern. Es nutzt nichts, ständig negative Nachrichten zu konsumieren. Die Sonne geht deswegen morgen trotzdem wieder auf – oder auch nicht. Ständig negative Nachrichten zu konsumieren schädigt unsere Psyche. Yogis haben es leichter, die besinnen sich auf die drei Gunas und suchen das sattvige (gute und hochwertige) Leben. Ich habe darüber in der Zeitschrift CHI einen Artikel geschrieben „Das dauerhafte Glück finden„

Nun wieder zurück zu „Wie wir die Welt sehen“: Die Autorin schreibt viel über das Leben in Afghanistan und wie sie – umgeben von negativer Energie – gelernt hat, schlechte Nachrichten so zu erzählen, dass sie Mut machen. Dieses Buch ist eine Hilfe für alle Leser, die sich in einer Negativenergie gefangen fühlen – ständig diese „Äffchen im Kopf“ haben, die Angst und Unruhe verbreiten und einen kleinen Perspektivwechsel benötigen. Somit werden die eigenen unlösbar gehaltenen Probleme viel leichter lösbar.
Geschichten können auch anders, konstruktiver erzählt werden.
Nachrichten können auch konsumiert werden, ohne das Gefühl von Hilflosigkeit zu bekommen.
Dieses Buch fordert das eigene Denken und löst die Anklammerung an die Sichtweisen der Medien.

Ronja gliedert ihr Buch in neun Kapitel, das Nachwort lautet mutigerweise: „Nur Mut“:
Kapitel 1: Wie wir die Welt sehen (Anmerkung: In der Yogalehrerausbildung lernt man, dass wo wie ich oder du die Welt siehst, diese meist nicht so ist. Jeder sieht die Welt mit anderen Augen. Meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit.)
Kapitel 2: Only bad news is good news? (Von Wegen!)
Kapitel 3: Wie wir gelernt haben, uns hilflos zu fühlen (fühlt jetzt im Ukraine Krieg oder auch in der Pandemie fast jeder. Die gute Nachricht: Wir können die Hiflosigkeit wieder verlernen)
Kapitel 4: Scheisse Plus X (dieses Unwort soll die neue Zauberformel sein?)
Kapitel 5: Und jetzt? (zu wenig Zeit für… Yoga? Meditieren? und wie machen das eigentlich die anderen?)
Kapitel 6: Neue Geschichten, neue Wege (Diagnose Hirntumor und alles ist anders als geplant und erwartet)
Kapitel 7: Geschärfter Blick (wer Kapitel 4 verstanden hat, kann jeden negativen Fernsehbeitrag oder Geschichte anders bewerten)
Kapitel 8: Warum wir unser Gehirn manchmal austricksen müssen (ja wir unterschätzten im Rückblick das positive, welches wir schon erlebt haben und erinnern uns meist nur an das negative – weil wir die positiven Erfahrungen zu wenig verankern)
Kapitel 9: Zukunft wird aus Mut gemacht (die Ăśberschrift sagt alles und regt zum mutig werden an)

Mein Fazit zum Buch von Ronja von Wurmb-Seibel

Es ist ein sehr gutes Buch. „Wie wir die Welt sehen“ regt an, die eigenen Verhaltensweisen und auch den Medienkonsum zu hinterfragen. Durch meine Yogalehrerausbildung kannte ich schon einige Sichtweisen, doch ich verlor den Fokus dafür im Laufe der Zeit. Eine Kaufempfehlung für alle, die Interesse an diesem Thema haben und mal positiv in die Zukunft blicken möchten – trotz der negativen Geschehnisse auf der Welt. Oder gerade deswegen.

Meine achtsame Buchbewertung
Buchrezension 6 Yogis

Bewertungsyogis
7 Yogis: ausgezeichnetes Buch, echt klasse!
6 Yogis: sehr gutes Buch!
5 Yogis: wirklich gutes Buch!
4 Yogis: lesenswert, muss aber nicht sein!
3 Yogis: durchschnittliches Buch
2 Yogis: leider umsonst gelesen
1 Yogi: furchbares Buch

Weitere BĂĽcher von Ronja von Wurmb-Seibel

Ausgerechnet Kabul. 13 Geschichten vom Leben im Krieg
Ende in Sicht (Roman)

weiteres ĂĽber die Autorin

vonwurmbseibel.com Die Homepage der Autorin.
Wie beeinflussen wir negative Nachrichten Podcast auf YouTube
Ronja von Wurmb-Seibel twittert


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